Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellungen
Ausstellungen Liste

Ausstellungen 1995-2020

Akademie der Künste
»urbainable – stadthaltig«
Berlin, 09-11/2020

Europäisches Parlament Brüssel
European Parliament in Brussels
»20 Architectural Projects Against Climate Change«
Brüssel, 10/2019 

FUTURIUM Berlin »Haus der Zukünfte«
Dauerausstellung – Ausstellungsbereich »Stadtdschungel«
Berlin, seit 09/2019 

Aedes Galerie Berlin
AEDES Architecture Forum
»Zukunft Schulbau – Europäische Beispiele zeitgemäßer Schularchitektur«
»Future School Buildings – European examples of contemporary school architecture«
Berlin, 06-08/2019 

Museum der Arbeit Hamburg
»Frau Architekt«
Hamburg, 06-08/2019 

DAM Deutsches Architekturmuseum
»RHEIN-MAIN – Die Region leben«
Frankfurt am Main, 06-10/2018

DAM Deutsches Architekturmuseum
»DAM Preis 2018 – Die 25 besten Bauten in/aus Deutschland«
Frankfurt am Main, 01-05/2018

DAM Deutsches Architekturmuseum
»FRAU ARCHITEKT«
Frankfurt am Main, 09/2017-03/2018

KAZimKUBA
»architectdocuments 4«
Kassel, 06-09/2017

DAM Deutsches Architekturmuseum
»DAM Preis 2017 – Die 24 besten Bauten in/aus Deutschland«
Frankfurt am Main, 01-04/2017

Architekturgalerie München
»Topotek 1: Creative Infidelities«
München, 11-12/2016

Topotek 1
»Topotek 1: Exhibition/Office«
Berlin, 09-10/2016

Cullity Gallery UWA School of Architecture
»SELF MADE CITY«
Perth, Australien, 08/2016

Architekturmuseum der TU München
»World of Malls«
München, 07-10/2016

GEA LAB
»SWARM STUDY / IX by RANDOM INTERNATIONAL (2016)«
Berlin, 06-09/2015

Architektenkammer Berlin
»da! Architektur in Berlin 2016«
Berlin, 03/2016

COAM Madrid
»Arquitectura para la educatión«
Madrid, 10-11/2015

GEA LAB
»Room n Room«
Berlin, 07-09/2015

GEA LAB
»Reflexions«
Berlin, 05/2015

Deutscher Werkbund
»this is modern«
Venedig, 06-08/2014

Architektenkammer Berlin
»da! Architektur in Berlin 2013«
Berlin, 03/2013

Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz
»Schöner Shoppen? – Innerstädtische Zentren des Handels«
Mainz, 06-08/2012

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
»auf.einander.bauen«
Berlin, 08/2010

BDA Galerie Berlin
»Nach der Mauer. Projekte für eine neue Stadt«
Berlin, 11/2009-01/2010

Architektenkammer Berlin
»da! Architektur in Berlin 2009«
Berlin, 06-07/2009

C.A.U.E. 5
»Parcours d‘architectures en Europe«
Straßburg, 11/2008-01/2009

Architektenkammer Berlin
»da! Architektur in Berlin 2008«
Berlin, 06-07/2008

DAZ Deutsches Architektur Zentrum
»Berlin-New York Dialogues«
Berlin, 03-05/2008

Center For Architecture
»Berlin-NewYork Dialogues«
New York, 11/2007-01/2008

Deutsche Botschaft Minsk
»City & House/New Architecture in Berlin«
Minsk, 11-12/2007

Architektenkammer Berlin
»da! Architektur in Berlin 2007«
Berlin, 06-07/2007

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
»Convertible City«
Berlin, 05-07/2007

BDA Galerie Berlin
»Stadtwohnen – neu«
Berlin, 02-03/2007

KAP Forum Köln
»Convertible City«
Köln, 01-03/2007

10. Internationale Architekturbiennale Venedig 2006
Generalkommissare für den Deutschen Beitrag »Convertible City«
Venedig, 09-11/2006

Aedes Galerie Berlin
»urban upgrade – Strategien städtischer Verdichtung«
Berlin, 06-07/2006

BDA Galerie Berlin
»Zukunftsfähiges Bauen – Konstruktion«
Berlin, 05-06/2006

EXPO ALEMANIA 2005
»Deutsche Architektur: Zwischen Hightech und Nachhaltigkeit«
Santiago de Chile, 09/2005

Victoria & Albert Museum
»Deutschlandschaft – Epizentren der Peripherie«
London, 09/2005-01/2006

Architektenkammer Berlin
»da! Architektur in Berlin 2005«
Berlin, 06-07/2005

stadt.bau.raum Gelsenkirchen
»Deutschlandschaft – Epizentren der Peripherie«
Gelsenkirchen, 03-04/2005

Asian Design Forum 2004
»future urbanism«
Kuala Lumpur 09/2004

Architekturbiennale Venedig 2004
»Deutschlandschaft – Epizentren der Peripherie«
Deutscher Pavillon Venedig, 2004

Shussev Museum for Architecture
»Floating Berlin«
Moskau, 2004

Goethe Institut Madrid
»Berlin – Experimentierfeld der Architektur. Die Stadt nach 1989«
Madrid, 10-12/2003

Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Bau und Verkehr
»10 x Leben – Hamburgs  neue Quartiere«
Hamburg, 09/2003

Universität Dortmund und Design Zentrum Thüringen
»Die erste Skizze«
Weimar, 08-09/2003

Architektenkammer Berlin
»da! Architektur in Berlin 2003«
Berlin, 06-07/2003

Vitra Design Museum
»Design Berlin! New Projects for a Changing City«
Wanderausstellung: Berlin, Manchester, Madrid, Berlin, 05/2003

Galerie im Palais am Festungsgraben
»Floating Homes – 11 Entwürfe für das Wohnen auf dem Wasser«
Berlin, 01-02/2003

Shanghai Biennale 2002, Shanghai Art Museum
»Urban Creation«
Shanghai, 2002

Berlinerische Galerie
»Fifty : Fifty«
Berlin, 06-07/2001

Architektenkammer Berlin
»da! Architektur in Berlin 2001«
Berlin, 06-07/2001

NAi – Netherlands Architecture Institute
»Made in Berlin«
Rotterdam, 05/2001

Aedes Galerie Berlin
»Corporate Architecture – Autostadt Wolfsburg«
Berlin, 07/2000

PS1 – Centre for Contemporary Art (MoMA)
»Children of Berlin«
New York, 1999

art forum Berlin, Galerie Volker Diehl
»art peep«
Berlin, 09/1999

berlin biennale
»center peep«
Berlin, 1998

Aedes Galerie Berlin
»einblicke, ausblicke – Architekten
Grüntuch/Ernst«
Berlin, 12/1997

Museum der Arbeit
»Veränderung am Strom«
Hamburg, Rotterdam, 1997

INTERARCH
»Twenty Young Architects«
Sofia 1997

Royal Institute of British Architects
»Architecture on the Horizon«
London 1996

Architektenkammer Berlin
»Gebaut – built«
Europäische Wanderausstellung, 03/1995

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellungen
Berlin, 09-11/2020 Info

urbainable – stadthaltig. Positionen zur europäischen Stadt für das 21. Jahrhundert

 

Ausstellung   5. September – 22. November 2020

Öffnungszeiten   Di–So 11–19 Uhr

Tickets
Eintritt € 9/6, bis 18 Jahre Eintritt frei (coronabedingte Zugangseinschränkungen, Zeitfenster-Onlinetickets)

Ausstellungsort
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 (alle Hallen)
10557 Berlin

www.adk.de/urbainable

 

Die Ausstellung spielt bereits im Titel auf die Hypothese an, dass Nachhaltigkeit und Stadt nicht unabhängig voneinander gesehen werden können. Sie setzt sich mit der Rolle der europäischen Stadt in Zeiten von Klimaerwärmung, Digitalisierung, demografischem Wandel und der Auflösung traditioneller sozialer Netzwerke auseinander und sucht Antworten auf die Fragen, ob das Erfolgsmodell „europäische Stadt“ ausgedient hat oder ob es seine Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft einmal mehr unter Beweis stellt.

Eine Installation aus Fotos von Erik-Jan Ouwerkerk und Recherchen des Instituts für Entwerfen und Städtebau der Leibniz Universität Hannover bilden den thematischen Einstieg. Im Hauptteil sind 33 Projekte aus den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung von Mitgliedern der Sektion Baukunst und ihren Gästen zu sehen. Allen Vorhaben gemeinsam sind die Kontinuität der Veränderung und eine Verpflichtung gegenüber dem Gemeinwohl.

 

Termine und weitere Informationen
Ausstellung
Programm

 

Kuratoren  Tim Rieniets, Matthias Sauerbruch, Jörn Walter
Grafik  Heimann + Schwantes
Foto  Erik-Jan Ouwerkerk

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellungen
Berlin, seit 09/2019 Info

FUTURIUM Berlin »Haus der Zukünfte«
Dauerausstellung Ausstellungsbereich »Stadtdschungel«

Ausstellung: seit 5.9.2019 (Liquide Dauerausstellung)
Eröffnung: 5.9.2019

Ausstellungsort:   Futurium, Alexanderufer 2, 10117 Berlin, www.futurium.de

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Fr, Sa, So: 10:00 – 18:00 Uhr
Do: 10:00 – 20:00 Uhr
Di: geschlossen

Eintritt frei

 

Über die Ausstellung:

Roboter-Menschen, begrünte Hochhäuser, gemeinschaftliche Ökonomien: Es gibt unendliche Möglichkeiten, über Zukunft nachzudenken.

Die Ausstellung im Futurium stellt unterschiedliche Zukunftsentwürfe vor und diskutiert sie: Wie möchten wir künftig arbeiten und wohnen? Welche Technologien nutzen wir und wie setzen wir sie ein? Wie erfüllen wir unsere Bedürfnisse, ohne der Natur noch mehr zu schaden? Wie wollen wir zusammenleben? Wir bewegen uns in einem großen Spannungsfeld, wir setzen Schwerpunkte und wir handeln.

Drei Kräfte spielen dabei immer zusammen: Natur, Mensch und Technik. Diese können in der Ausstellung des Futuriums in drei großen Denkräumen auf über 3.000 Quadratmetern entdeckt werden.

 

Über das Futurium: 

Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Hier dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben? In der Ausstellung können Besucher*innen viele mögliche Zukünfte entdecken, im Forum gemeinsam diskutieren und im Futurium Lab eigene Ideen ausprobieren.

Schon heute wissen wir: In der Zukunft müssen wir große Herausforderungen bewältigen. Wie können wir den Klimawandel in den Griff bekommen? Welche Technologien wollen wir künftig nutzen? Wie wollen wir als Gesellschaft zusammenleben – gibt es Alternativen zum „Höher-Schneller-Weiter“? Zukunft entsteht auch durch unsere Entscheidungen und unser Handeln in der Gegenwart. Das Futurium möchte deshalb alle Besucher*innen dazu ermutigen, sich mit Zukunft auseinanderzusetzen und Zukunft mitzugestalten.

Mehr Informationen: www.futurium.de

Foto: David von Becker

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellungen
Brüssel, 10/2019
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Zukunft Schulbau – Ausstekkung und Symposium – Aedes Berlin
Berlin, 06-08/2019 Info

ZUKUNFT SCHULBAU
Europäische Beispiele zeitgemäßer Schularchitektur


Ausstellung   
25. Juni – 8. August 2019
Eröffnung   Montag, 24. Juni 2019, 18.30 Uhr

Ausstellungsort   Aedes Architekturforum
Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin, www.aedes-arc.de

Öffnungszeiten 
Di-Fr 11-18.30 Uhr + So-Mo 13-17 Uhr + Sa, 22. Juni 2019, 13-17 Uhr

Mehr Informationen zur Ausstellung
ZUKUNFT Schulbau

 

Der Schulbau in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Insbesondere in den Ballungsräumen steigen kontinuierlich die Schülerzahlen und allen Prognosen zufolge setzt sich das Bevölkerungswachstum auch in den kommenden Jahren fort. Deswegen gehören Schulneubauten inklusive der Schulerweiterungen und Sanierungen aktuell zu einem der zentralen Themen der Investitionspolitik der Bundesländer. Allein in Berlin werden bis zum Schuljahr 2024/25 neue Räume für rund 70.000 zusätzliche Schülerinnen und Schüler benötigt. Dafür werden von 2017 bis 2026 rund 5,5 Milliarden Euro für die Sanierung und/oder Erweiterung des Bestandes sowie für ca. 40 Schulneubauten zur Verfügung gestellt.

Aus diesem aktuellen Anlass zeigt die von Beate Engelhorn initiierte und kuratierte Ausstellung im Aedes Architekturforum, zwölf Beispiele zeitgenössischer Schulbauten aus Europa, die beispielhaft für die Umsetzung gegenwärtiger pädagogischer und städtebaulicher Modelle sind. Die Ausstellung wird durch eine zweitägige Eröffnungskonferenz mit zahlreichen Expertenbeiträgen aus dem In- und Ausland eingeleitet.

 

Eröffnungskonferenz 
Montag, 24. Juni, 14 – 18.15 Uhr und Dienstag, 25. Juni, 10.00 – 18.30 Uhr
Mehr Info und Programm

 

Ausstellungseröffnung mit kurzer Begrüßung durch:

Dr. h.c. Kristin Feireiss – Aedes Architekturforum
Regula Lüscher – Senatsbaudirektorin / Staatssekretärin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin
Beate Engelhorn – Kuratorin der Ausstellung, Aedes Architekturforum

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung Rhein-Main Region leben
Frankfurt, 06-10/2018 Info
RHEIN-MAIN – Die Region leben

AUSSTELLUNG: 9. Juni – 14. Oktober 2018, 1. OG
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Fr, 8. Juni 2018, 19 Uhr

DAM Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main, www.dam-online.de
GEÖFFNET: Di, Do-So 11.00 — 18.00 \ Mi 11.00 — 20.00

Mobilität und Wohnen sind die zentralen Herausforderungen der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main. Auf dem Wohnungsmarkt steigen die Preise schneller als Bauland aktiviert werden kann. Die Verkehrsinfrastruktur stößt an ihre Grenzen. RHEIN-MAIN – DIE REGION LEBEN stellt Mobilität und Wohnen in Bezug zu einander – lebt doch die Region von der Erreichbarkeit ihrer Orte und der Vielfalt ihres Wohnangebots. Wie (Wohn)orte miteinander verknüpft werden, prägt ihr Bild. Die Region ist hochdynamisch und unterscheidet sich grundlegend von dem Idealbild einer idyllischen Landschaft.

Die Ausstellung entwirft zukünftige Bilder einer Region, die ihre spezifischen Herausforderungen annimmt und ihre Chancen nutzt – die neue Technologien einsetzt, die einen integrierten Entwicklungsansatz verfolgt und beispielhafte Projekte aus dem In- und Ausland zum Vorbild nimmt. Die präsentierten Szenarien zeigen mögliche Perspektiven und machen Lust darauf machen, diese Zukunft zu gestalten! Nur so öffnet sich der Weg in eine Zukunft, in der die Menschen die Region leben.

Kuratoren der Ausstellung sind Christian Holl, Felix Nowak und Kai Vöckler.

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung DAM Preis 2018
Frankfurt, 01-05/2018 Info

DAM PREIS FÜR ARCHITEKTUR IN DEUTSCHLAND 2018
Die 25 besten Bauten in/aus Deutschland

27. Januar – 6. Mai 2018

PREISVERLEIHUNG UND ERÖFFNUNG
Fr, 26. Januar 2018, 19 Uhr

DAM Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main, www.dam-online.de

FÜHRUNGEN
samstags + sonntags, 16 Uhr

Die Ausstellung zum DAM Preis zeigt Höhepunkte des aktuellen Baugeschehens in Deutschland und bemerkenswerte Auslandsprojekte von in Deutschland beheimateten Architekturbüros. Die Jury hat aus einer Longlist von 100 Gebäuden die 23 in der Ausstellung gezeigten Bauensembles in Deutschland und zwei Bauten im Ausland ausgewählt. Mit Neubauten wie auch Sanierungen und Umbauten werden Beispiele aus der gesamten Breite der gegenwärtigen Bauaufgaben vorgestellt: Wohngebäude, Konzerthäuser und andere Bauten der Gemeinschaft, ein Supermarkt und ein Coworking Space gehören ebenso dazu, wie eine Sporthalle und ein Hochschulgebäude.

Partner: Deutsches Architekturmuseum (DAM) und JUNG

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung
Frankfurt, 09/2017-03/2018 Info

FRAU ARCHITEKT – Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf

30. September 2017 bis 8. März 2018, 1. Obergeschoss
ERÖFFNUNG: 29. September 2017, 19 Uhr

DAM Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main, www.dam-online.de

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
Immer samstags und sonntags, jeweils 15 Uhr

Vor mehr als hundert Jahren wurden Frauen erstmals an den Technischen Hochschulen in Deutschland zu diplomierten Architektinnen ausgebildet und haben – oft mit innovativen Ideen und nicht selten gegen massive Widerstände – maßgebliche Beiträge zur Entwicklung der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts geleistet. Wie kaum eine andere Disziplin war Architektur von jeher eine Männerdomäne. Daran hat sich bis heute nur wenig geändert. Seit einigen Jahren studieren mehr Frauen als Männer an den Architekturhochschulen. Der Trend ist europaweit, in Deutschland mit mehr als 53 Prozent am deutlichsten. Andererseits gibt es unter den im Beruf tätigen Architekten erst 30,9 Prozent Frauen. Zwar erreichen heute mehr Frauen als früher leitende Positionen als Partnerinnen in Architekturbüros, als Hochschullehrerinnen, als Präsidentinnen von Architektenkammern, an dem Geschlechter-Missverhältnis in der Architektur ändern solche Karrieren dennoch wenig. Die Gründung von Büros, die Besetzung einflussreicher Stellen und Professuren ist noch immer Männersache. Die Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum geht diesem Phänomen nach und zeigt historische und aktuelle Entwicklungen.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten architectdocuments 2017
Kassel, 06-09/2017 Info

architectdocuments

11. Juni – 17. September 2017
täglich von 10:00 – 20:00 Uhr
Eröffnung: 10. Juni 2017 um 18:00 Uhr im KAZimKUBA

Kasseler Architekturzentrum im Kulturbahnhof
Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel, www.kazimkuba.de

Im März 1998 hat die BDA-Gruppe Kassel im Kulturbahnhof Kassels ein Architekturzentrum gegründet: das “KAZimKUBA“, das als gemeinnütziger Verein ehrenamtlich geführt wird. Das ‚KAZimKUBA‘ bietet ein öffentliches Forum für die Auseinandersetzung mit Themen der Architektur und Planung – der Baukultur – und trägt dazu bei, die Sensibilität für die gebaute Umwelt in der Öffentlichkeit zu schärfen und Qualität einzufordern.

In 2017 findet in Kassel die 14. documenta Ausstellung mit einer Laufzeit von 100 Tagen vom 10. Juni bis 17. September 2017 statt, mit der Besonderheit, dass sie dieses Mal einen Vor- und Parallellauf vom 8. April bis 16. Juli in Athen hat. Die documenta gilt als bedeutendste Ausstel- lung zeitgenössischer Kunst, die alle 5 Jahre ein internationales Publikum anzieht. Bereits bei der Documenta11 im Jahre 2002, der documenta 12 im Jahre 2007 und der doCUMENTA (13) im Jahr 2012 wurde das KAZimKUBA mit der Ausstellung ‚architectdocuments‘ bespielt; Ergebnisse können auf der Website eingesehen werden.

Auch 2017 ist das ‚KAZimKUBA‘ wieder dabei. Bei den architectdocuments 4 zeigen international renommierte Architekten 100 Tage lang ihre Reflexion über EUROPA in Verbindung mit Architektur und Städtebau und nehmen damit Bezug zum Motto der documenta 14 ‚Von Athen lernen‘: Ein überraschendes Zusammenspiel verschiedener Exponate, spielerisch, heiter, ernst und weniger ernst, ironisch, tiefgründig.

 

Ausstellungseröffnung mit kurzer Begrüßung durch:
Barbara Ettinger-Brinckmann – Vorsitzende des KAZimKUBA e.V.
Gerhard Greiner – Vorsitzender BDA-Gruppe Kassel und Stellvertrender Landesvorsitzender BDA Hessen

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung DAM Preis 2017
Frankfurt, 01-04/2017 Info

DAM PREIS FÜR ARCHITEKTUR IN DEUTSCHLAND 2017
Die 24 besten Bauten in/aus Deutschland

28. Januar – 30. April 2017
Eröffnung: Freitag, 27. Januar 2017, 19 Uhr
Führungen: jeweils Samstag und Sonntag, 16 Uhr

DAM Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main, www.dam-online.de

Die Ausstellung zum DAM Preis 2017 für Architektur in Deutschland zeigt Höhepunkte des aktuellen Baugeschehens in Deutschland und bemerkenswerte Projekte im Ausland von in Deutschland beheimateten Architekturbüros. Die Jury hat aus einer Longlist von 100 Gebäuden die 21 in der Ausstellung gezeigten Bauensembles in Deutschland und drei Bauten im Ausland benannt. Mit Beispielen zum Wohnungsbau, der Bestandssanierung, der Gestaltung von U-Bahnhöfen, Schulen und Kindertagesstätten, Fabrikationsgebäuden und auch einer Trauerhalle findet sich in der Auswahl die gesamte Breite der gegenwärtigen Bauaufgaben.

Partner: Deutsches Architekturmuseum (DAM) und JUNG

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung World of Malls – Architekturmuseum der TU Muenchen
München, 07-10/2016 Info

WORLD OF MALLS – Architekturen des Konsums

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 13. Juli 2016, um 19 Uhr

Es sprechen:
ANDRES LEPIK, Direktor
ANDREAS HILD, Architekt
VERA SIMONE BADER, Kuratorin

AUSSTELLUNG:
14. Juli 2016 bis 16. Oktober 2016
täglich außer Montag 10-18 Uhr
Donnerstag 10–20 Uhr

Architekturmuseum der TU München
in der Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40, 80333 München

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung SWARM STUDY / IX, Umbau Hauptbahnhof Chemnitz
Berlin, 06-09/2016 Info

SWARM STUDY / IX
by RANDOM INTERNATIONAL (2016)

Transformation Hauptbahnhof Chemnitz
Grüntuch Ernst Architekten
Random International
Jan Bitter Fotografie

4. Juni bis 17. September 2016
Donnerstag bis Samstag von 12 bis 18 Uhr

Sommerpause: 28. Juli bis 20. August

Grüntuch Ernst Lab
Ehemalige Jüdische Mädchenschule
Auguststraße 11-13, 10117 Berlin

Mit Fertigstellung der in die Fassade integrierten Lichtinstallation (Start voraussichtlich im September 2016) ist der Umbau des Bahnhofs Chemnitz nun abgeschlossen.

Das in London und Berlin ansässige Künstlerkollektiv Random International hat hierfür mit der ‘Swarm Study / IX’ eine Inszenierung geschaffen, die weithin sichtbar die Eckfassade bespielt. Mit ihrer bis heute größten Arbeit zeigen sich die Künstler fasziniert von der akrobatischen Effizienz von Vogelschwärmen und übersetzen diese auf minimalistische Weise in monochromes Licht.

Bereits seit 2010 untersucht Random International mit seinen ‘Swarm Studies’ dieses Spannungsverhältnis zwischen dem Kollektiv und dem Individuum. Auf den früheren Arbeiten aufbauend, lädt ‘Swarm Study / IX’ dazu ein, die selbstorganisierte Intelligenz der Bewegung als lebendigen Teil des Stadtbildes wahrzunehmen, eingebettet in die echten Bewegungen echter Menschen.

Die Ausstellung präsentiert die fotografische und filmische Dokumentation der ‘Swarm Study / IX’ und des von Grüntuch Ernst Architekten umgestalteten Hauptbahnhofes in Chemnitz. Aufgenommen wurde das Material von dem bekannnten Berliner Architekturfotografen Jan Bitter. Darüberhinaus wird im zweiten Raum eine Übersicht über Random Internationals Auseinandersetzung mit dem Thema ’Swarm Behaviour’ in den letzten Jahren geboten.

Random International produziert experimentelle zeitgenössische Kunst. Als gemeinschaftlich arbeitendes Studio von Florian Ortkrass (geb 1975) und Hannes Koch (geb 1975) im Jahr 2005 gegründet, beschäftigt Random International heute ein Team von mehr als 20 Mitarbeitern in London und Berlin. Thematisch werden vor allem Fragen von Autonomie und Identität im post-digitalen Zeitalter untersucht, oft mit einer Einladung an den Betrachter, aktiv & körperlich am Werk teilzunehmen.

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Deutsche Schule Madrid, Ausstellung COAM, 2.10.-15.11.2015
Madrid, 10-11/2015 Info

Bauen für Bildung – Der Neubau der Deutschen Schule Madrid

im Rahmen der 12. Architekturwoche Madrid · Gaststadt: Berlin

Ausstellung
2. Oktober – 15. November 2015

Sala de Expositiones COAM
La Sede, Calle Hor taleza 63, 28004 Madrid

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung
Venedig, 06-08/2014 Info

this is modern
Deutsche Werkbund Ausstellung Venedig 2014

Ausstellung vom 8. Juni bis zum 1. August 2014
Pressekonferenz und -vorbesichtigung: 6. Juni, 17 Uhr
Ausstellungseröffnung: 7. Juni, 17 Uhr

Ausstellungsort: Palazzo Ca’Tron, Santa Croce 1957, 30135 Venedig, Italien

Fotos und Informationen zur Ausstellung

 

Am 7. Juni 2014 wurde in Venedig parallel zur Biennale d’Architettura eine Ausstellung des Deutschen Werkbunds Berlin eröffnet. Im lang gestreckten Erdgeschosssaal des Palazzo Ca’Tron am Canal Grande zeigt „this is modern“ Entwürfe für einen deutschen Ausstellungspavillon auf dem Biennale-Gelände in den Giardini von Venedig. Dem bestehenden Pavillon wurde hypothetisch Baufälligkeit attestiert und damit die Frage nach einem zeitgenössischen nationalen Ausstellungsgebäude neu gestellt. 1909 als Bayerischer Pavillon erbaut und 1938 im monumentalen Klassizismus-Verständnis des Dritten Reiches überformt, galt er nach dem Zweiten Weltkrieg vielen als faschistisch. Der Präsident der Bundesarchitektenkammer empfahl daher 2010, ihn abzureißen und zu ersetzen. Der Vorschlag wurde von den Kuratoren aufgegriffen und zur Grundidee der Ausstellung umformuliert: Mit einem architektonischen Entwurf sollten 22 gegenwärtige deutsche Architekten darüber nachdenken, wie mit dem Deutschen Pavillon verfahren werden sollte beziehungsweise verfahren werden könnte. Das Spektrum der Antworten auf dieses architekturgedankliche Experiment war freigestellt und reicht von „Nicht anrühren“ bis zum kompletten Abriss mit Neubau.

Dass der Werkbund nach dem Stand der Dinge ausgerechnet im Jahr 2014 und im Kontext der Architektur-Biennale fragt – die sich ihrerseits mit den Fundamentals der Architektur befasst und mit 100 Jahren Absorbing Modernity – hat natürlich auch mit dem emblematischen Ereignis der Werkbund-Ausstellung 1914 in Köln zu tun. 100 Jahre nach dieser ersten großen Leistungsschau verbindet der Deutsche Werkbund Berlin mit dieser architektonischen Positionsbestimmung auch die Frage nach dem Erkenntnisgewinn aus der Erfahrung von 100 Jahren Moderne in der Suche nach einer angemessenen Haltung im eigenen architektonischen Schaffen.

 

Konzept und verantwortliche Kuratoren:
Kai Gehrmann, Paul Kahlfeldt, Claudia Kromrei, Hans-Dieter Nägelke

Eröffnung am 7. Juni 2014 parallel zur Eröffnung der Biennale d’Architettura in Venedig in Anwesenheit von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und des seinerzeit noch Bausenators, mittlerweile Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller sowie der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher.

Weitere Stationen: Bühl, Düsseldorf, Hamburg, Michendorf. Sie wandert anschließend nach Berlin ins Architekturmuseum der TU.

Zur Ausstellung ist im jovis Verlag Berlin ein Katalog erschienen, herausgegeben von Claudia Kromrei, in deutscher und englischer Sprache.

 

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung
Mainz, 06-08/2012 Info

Schöner Shoppen? – Analyse innerstädtischer Einkaufszentren als Element der Stadtentwicklung

Ausstellung: 15. Juni – 12. August 2012

Eröffnung: Donnerstag, 14. Juni 2012, 17 Uhr

Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz
Brückenturm, Rheinstraße 55, 55116 Mainz
www.zentrumbaukultur.de

 

Mit der Ausstellung »Schöner Shoppen? – Analyse innerstädtischer Einkaufszentren als Element der Stadtentwicklung« eröffnet das Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz in Mainz seinen neuen Standort. Das Zentrum Baukultur greift hier ein nicht nur für Mainz, sondern auch in Ingelheim, Koblenz, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Trier und Zweibrücken in unterschiedlichen Realisierungsstufen virulentes Thema der Stadtentwicklung auf und zeigt darüber hinaus weisende Beispiele aus München, Münster, Leipzig, Bern und Maastricht.

Das großen Thema Stadt und Handel, wegweisende Warenhausarchitektur und die Entwicklung der Shoppingcenter, aus den USA kommend, von der „grünen Wiese“ über die Peripherie unserer Städte mitten ins Zentrum, bildet die Einführung ins Thema.

Die historische Entwicklung der Handelsarchitektur ist so vielfältig und weitreichend, dass mit dieser Ausstellung keinesfalls ein allumfassender Einblick in das Thema möglich ist. Vielmehr wurden die wichtigen Stationen hin zu den heutigen städtischen Einkaufszentren, die das Hauptthema der Ausstellung sind, aufgegriffen.

Anhand von sieben Projekten in Rheinland-Pfalz nähert sich die Präsentation dem Thema im ersten Schritt auf Landesebene. Weitere beispielhafte überregionale Projekte zeigen, welche innovativen oder erfolgreichen Tendenzen in der Entwicklung der Center zu beobachten sind. Zum Schluss werden Handlungsempfehlungen für die erfolgreiche Integration der innerstädtischen Projekte zusammengestellt.

zum Projekt Höfe am Brühl

Ausstellungstafel

 

Eröffnung der Ausstellung und des Zentrums Baukultur im Brückenturm in Mainz:

Im Gespräch mit Reinhard Hübsch, SWR:
Gerold Reker, Vorsitzender der Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz und Präsident der Architektenkammer
Dr. Carsten Kühl, Minister der Finanzen Rheinland-Pfalz
Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz

Vortrag »Shoppen kann man nicht alleine«:
Prof. Wolfgang Christ, Bauhaus-Universität Weimar

Saxophon trifft auf Alphorn… eine etwas andere Blasmusik mit dem BachmannMandlerEnsemble

 

Das Zentrum Baukultur wird getragen von der Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz, dem Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz im Rahmen des Dialogs Baukultur und der ISB | Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz.

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung
Berlin, 08/2010
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten BDA Berlin – Ausstellung
Berlin, 11/2009-01/2010
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung
Berlin, 03-05/2008 + New York, 11/2007-01/2008
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung
Berlin/Minsk, 11-12/2007
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellungen
Berlin, 06-07/2006
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten
Venedig, 09-11/2006
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung
Berlin, 06-07/2006 Info

Grüntuch Ernst Architekten
Urban Upgrade – Strategien städtischer Verdichtung

 

Ausstellung: 23. Juni – 7. Juli 2006

Aedes West
Savignyplatz, Else-Ury-Bogen 600, 10623 Berlin
www.aedes-arc.de

 

VORWORT des Katalogs:

Als wir vor neun Jahren die erste Ausstellung über Grüntuch Ernst zeigten, war kaum einer der damals vorgestellten Wettbewerbsbeiträge und Projekte verwirklicht. In der 2004 erschienen Monografie über das bemerkenswerte Architektenteam waren bereits alle Entwürfe umgesetzt und hatten ihre Bewährungsprobe in der Realität bestanden. Und betrachtet man die darauffolgenden knapp drei Jahre bis heute, so kamen so viele neue herausragende Arbeiten hinzu, dass eine weitere Ausstellung unausweichlich ist, will man mit der kreativen Dynamik von Armand Grüntuch und Almut Ernst Schritt halten. Ihren Anspruch an die Architektur und ihre Verantwortung gegenüber den Menschen, der Stadt und der Umwelt haben sie dabei nie aus den Augen verloren. Alle drei Prämissen bilden in ihrer inhaltlichen wie gestalterischen Aussage in ihren Projekte eine überzeugende Synthese.

Wenn die Arbeiten in Hinblick auf Aufgabenstellung und Kontext auch noch so unterschiedlich sind, so basieren sie doch alle auf einem Entwurfsprozess der durch Spontaneität und Reflexion, Intuition und Analyse, Innovation und Programmatik bestimmt ist. Das Hinterfragen der Entwurfsaufgabe und die Suche nach alternativen Modellen – funktional, formal, konzeptionell und kulturell – waren dabei immer Ausgangspunkt der Überlegungen.

Das Credo von Grüntuch Ernst: Dass die Aktivierung und Nachverdichtung der Innenstädte die wichtigste gesellschaftliche und gestalterische Aufgabe zeitgenössischer Architektur und Stadtplanung ist, haben sie auch in ihrer eigenen Entwurfsarbeit umgesetzt. Mit innovativen bis eigenwilligen, immer aber richtungsweisenden Lösungen, haben ihre Arbeiten im Spannungsfeld von historischer Substanz und zeitgenössischer Architektur zu Funktionsmischung, Vielfalt und Verdichtung des urbanen Raums beigetragen.

„urban upgrade – Strategien städtischer Verdichtung“ – so der Titel der Ausstellung – definiert eine neue Komplexität für städtische Zentren, ein Reagieren auf aktuelle Bedürfnisse und damit eine Steigerung der Arbeits- und Lebensqualität. Grüntuch Ernst setzen dabei auf die Strategien der Transformation, Integration, Implantation und Extension – denen die entsprechenden Projekte zugeordnet werden und die vom Umbau des Hauptbahnhofs in Chemnitz, einem Mehrgenerationenhaus in Berlin und einer Polizeiwache in Bernau bis zum städtebaulichen Entwurf für Penang in Malaysia reichen, mit dem sie international große Beachtung gefunden haben – ein global upgrade.

Kristin Feireiss, Hans-Jürgen Commerell

 

Zur Ausstellung ist ein Katalog in Deutsch und Englisch erschienen.
Herausgeber: Kristin Feireiss, Hans-Jürgen Commerell

Ausstellungsgrafik: Bettina Kubanek

 

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellungen
Berlin, 05-06/2006
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Asian Design Forum
Kuala Lumpur, 09/2004
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Deutschlandschaft, Architektur Biennale Venedig 2004
Venedig, 09-11/2004
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Floating Berlin, Moskau 2004
Moskau, 03/2004
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Berlin – Experimentierfeld der Architektur. Die Stadt nach 1989, Ausstellung Madrid, 2003
Madrid, 10-12/2003
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten 10x Leben – Hamburgs neue Quartiere
Hamburg, 09/2003
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Die erste Skizze, Weimar, 2003
Weimar, 08-09/2003
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Design Berlin, Wanderausstellung 2003
Berlin, Manchester, Madrid, 05/2003
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Floating Home, Berlin, 2003
Berlin, 01-02/2003
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Shanghai Biennale 2002
Shanghai, 2002
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Fifty : Fifty, Berlin, 2001
Berlin, 06-07/2001
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Corporate Architecture, Autostadt Wolfsburg
Berlin, 07/2000
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Children of Berlin, PS1, New York, 1999
New York, 1999
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten art forum Berlin, Galerie Volker Diehl, 1999
Berlin, 09/1999
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten center peep, berlin biennale 1998
Berlin, 1998 Info

»center peep«
berlin biennale 1998

 

Ein kleines Loch in einer Außenwand der „Kunstwerke Berlin“ fand 1998 starkes Interesse der Besucher von Berlins erster Kunstbiennale. In Fish-Eye-Perspektive und auf dem Kopf stand dort der Berliner Fernsehturm, eingerahmt von einem alten Berliner Hinterhof. Obwohl beide Motive hinlänglich bekannt waren, überraschte ihre Perspektive und Kombination von Weite und Enge, die mit der menschlichen Neugier gegenüber allem Verstecktem spielte und zugleich unerwartete Blickwinkel auf Berlin-Mitte anbot. Konstruiert war hier der Blick, der nicht, wie viele Besucher vermuteten, nur einer besonderen Linse zu verdanken war, denn das Loch in der Wand war keineswegs auf den Fernsehturm ausgerichtet.

Den ausgeprägten Voyeurismus der Großstadtbewohner sprachen die Architekten Armand Grüntuch und Almut Ernst mit ihrer Arbeit „center Peep“ erfolgreich an, denen eine perforierte Wand und ungewohnte Blickwinkel eine andere Wahrnehmung auf den städtischen Raum eröffneten. Das kleine Werk besaß schon damals alles, was beider Architekten Grundhaltung zur Stadt kennzeichnet: einen starken urbanen Sensualismus bar des Spektakulären, ein luzides Spiel mit Gegensätzen und mit Vertikalen im Stadtraum als auch eine überraschende Durchdringung und Durchlässigkeit unterschiedlicher Räume und Körper, die ihren Akteuren mittels Transparenz und Perforation unerwartete Erfahrungen eröffnen.

Claus Käpplinger im Katalog zur Ausstellung urban upgrade

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Ausstellung
Berlin, 12/1997 Info

Architekten Grüntuch Ernst
einblicke – ausblicke – Arbeiten der letzten 5 Jahre

Ausstellung: November/Dezember 1997

Eröffnung: 14. November 1997

Aedes Galerie East
Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin

 

Die Neugier auf das Unbekannte oder
Architektur jenseits barer Dienstbarkeit

 

Jenseits der oftmals beängstigenden Enge deutscher Architekturdiskurse haben sich die Berliner Architekten Grüntuch Ernst einer Architektur verschrieben, die sich noch die lustvolle Suche nach dem Erkunden von Raum und Körper bewahrt hat. In einer Zeit des allgemeinen, beschleunigenden Wandels, in der genius loci, Kontext, Konstruktion oder Funktion häufig zu nicht mehr als rhetorischen Floskeln gefrieren, kulturelle Dogmen und ökonomischer Determinismus die Freiheit der Entscheidung immer stärker einengen, erlauben sie sich eine unerschrockene wie ebenso faszinierende Suche nach den Möglichkeiten der Architektur – oder präziser, was heute Architektur sein könnte, wenn sie ihre Anatomien nicht als Widersprüche, sondern als Quintessenz des Lebens schlechthin begreifen würde.

 

Der Starre in den Köpfen treten Grüntuch Ernst mit der Aufforderung nach einer neuen sinnlichen Wahrnehmung entgegen, die nicht vor Konfrontationen zurückscheut und sich dazu bekennt, dass es heute mehr denn je einen Grad von Komplexität gibt, der unausweichlich jedes allzu rigide Bemühen um Vereinfachung und Anpassung nur zu Kulissenwelten führen kann. Der vulgär gewordenen Moderne so nicht weniger fremd als der neu-alten Weise von einfachen, ewigen Bauwahrheiten, stehen sie für einen Weg der Minimierung und Optimierung, der Komplexität in eine prozessuale Abstraktion transformiert und anstelle rigider Entwurfsraster den weichen, von Ort zu Ort wechselnden Konfigurationen Kontext, Licht, Luft und Emotionen gestaltbildende Kraft abgewinnt.

 

Mit konstruktiver Organizität nehmen sie den Dingen das Gewicht und zeigen faszinierende Möglichkeiten auf, die Form der Strukturen wieder gestaltbildend arbeiten zu lassen, das Starre durch das Elastische zu ersetzen. Etwas Schwebendes und Leichtes ist ihren Projekten so immer zu eigen, die Stadtreparatur als offenen Prozess definieren und aus der Interaktion hybrider und kubischer Geometrien räumliche Tiefe und Präsenz zu gewinnen. Mit der visuellen Leichtigkeit ihrer ephemeren Konstruktionen nehmen sie den Materialien jedwede störende Opazität, um zu Sphären einer Intimität zu gelangen, die ganz ohne Ausgrenzung auskommen, die die Außenwelt, die Stadt, die Natur und Menschen explizit in das Bauwerk miteinbeziehen.

 

Mit allen Mitteln ihrer Zeit arbeitend, den Computer als zentrales Instrument zu komplexer Geometrie und effizienter Planung nutzend, gehen daraus polyvalente Räume und Körper hervor, die zu einer gesteigerten Wahrnehmung, zur individuellen Aneignung auffordern, explizit den Dialog sowohl mit dem Menschen, als auch den vorgefundenen Strukturen suchen. Die Architekten schaffen Orte von unverwechselbarer Identität, die sich bar jeder Anbiederung in den Stadtraum einstellen und darüber hinaus ihre materielle Herkunft aus der Welt der modernen Industrieproduktion selbstsicher visualisieren. Dabei die Gebäudehülle nicht weniger als eine sensible, multifunktionale Haut, denn als einen Raum mit einer eigenen Tiefe der Interaktion begreifend, durchdringen ihre Körper mit schichtenreichen, räumlichen Überlagerungen innen und außen, um neue, sehr vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation zu eröffnen. Eine Kommunikation, der man sich, so hoffe ich, weder in dieser Dokumentation, noch späterhin in der Stadt entziehen kann und mag.

 

Claus Käpplinger, Vorwort zum Aedes-Katalog „einblicke ausblicke“, 1997

<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Veränderungen am Strom – Hamburg, Rotterdam, 1997
Hamburg, Rotterdam, 1997
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten Architecture on the Horizon, RIBA London 1996
London, 1996
<
<
Grüntuch-Ernst Architekten gebaut – built, Berlin 1995
Berlin, 03/1995
<
<